Wunschliste fürs Wichteln, ohne zu raten
Beim Wichteln hakt es an einer Stelle: Der Name steht fest, aber was schenkt man dieser Person? Eine gemeinsame Wunschliste löst genau das. Jeder trägt ein, was er sich wünscht, und wer schenkt wählt aus diesen Zeilen — nicht aus der eigenen Fantasie.
Wer wem schenkt, entscheidet ihr selbst
Diese Liste sagt nicht, wer wem schenkt — das legt ihr fest, wie ihr es gewohnt seid: aus dem Hut, im Chat, mit einem eurer Tools dafür. Die Liste übernimmt einen anderen Teil: Sie beantwortet die Frage „was“, sobald das „wem“ klar ist.
Die Markierung „ich schenke das“ zeigt allen anderen „vergeben“, aber nicht der Person, die beschenkt wird. So kaufen nie zwei dasselbe, und wer beschenkt wird, erfährt vorher nichts. Habt ihr eine feste Zuteilung, bei der eine Person genau eine andere beschenkt, schützt die Markierung zusätzlich davor, dass jemand aus Versehen doppelt schenkt, weil er „auch noch wollte“.
So organisiert ihr euer Wichteln in fünf Minuten
- 1
Legt ein gemeinsames Fest anName mit Betrag, Datum, wie viele Personen ihr erwartet: „Wichteln, bis 20 €“. Der Betrag im Namen erspart unangenehme Nachfragen.
- 2
Trag deine eigenen Wünsche zuerst einDrei bis sechs Punkte im vereinbarten Budget. Die erste Liste zeigt den anderen, wie konkret sie selbst schreiben sollten.
- 3
Schickt den Link in die GruppeEin Gast öffnet ihn, trägt Namen und Wünsche ein — ohne Anmeldung. Fremde Listen öffnen sich erst nach der eigenen.
- 4
Markiert, was ihr schenktEin Punkt, eine Markierung. Die anderen sehen „vergeben“, die beschenkte Person sieht nichts.
- 5
Erinnert die, die noch fehlenEine Woche vor dem Termin seht ihr, wer schon eingetragen hat, und könnt gezielt nachfragen.
Beim Firmenweihnachtsfeier
Im Büro liegt das Problem selten beim „was“, sondern beim „wie viel“: Die einen fürchten, zu billig zu wirken, die anderen zu teuer. Ein Betrag im Namen des Festes und Wünsche innerhalb dieses Rahmens nehmen die Unsicherheit. Erlebnisse — Gutschein, Konzertkarten, ein Kurs — sind eine sichere Wahl für alle, die eine Kollegin oder einen Kollegen noch nicht gut kennen.
Den Link schickt man am besten zwei Wochen vorher in den Arbeitschat. HR oder die Organisatorin sieht, wer noch fehlt, und erinnert gezielt statt an alle gleichzeitig.
Was in Firmen und Familien gewünscht wird
- Guter Tee, mit Sorte
- Gewürzset
- Eine gute Duftkerze
- Ein Buch, mit Autor
- Gesellschaftsspiel
- Gutschein für eine Buchhandlung
- Konzert- oder Theaterkarten
- Eine neue Tasse, aber keine beliebige
- Eukalyptusöl
- Acrylfarben
- Massage
- Ein Workshop
Aus echten Listen, die Menschen bei uns zu einem Familienfest geschrieben haben. Achte auf die Zusätze — genau die machen aus „irgendwas“ ein Geschenk. Mehr davon auf der Seite Geschenkideen.
Häufige Fragen
Die Liste ist kostenlos — für dich und für alle, denen du sie schickst.
Übernimmt die Liste das Wichteln selbst?
Nein. Wer wem schenkt, legt ihr wie gewohnt fest. Die Liste beantwortet nur die Frage „was schenken“, nicht „wem“.
Wie viele Personen können mitmachen?
Bis zu zwanzig pro Fest. Eine größere Abteilung feiert am besten in zwei Runden.
Sieht die beschenkte Person, was ich gewählt habe?
Nein. Markierungen auf den eigenen Punkten sieht die Person, der sie gehören, nicht. Andere sehen nur „vergeben“.
Ist eine Anmeldung nötig?
Nein — weder zum Start noch für die Gäste. Ein Konto braucht nur, wer seine Liste dauerhaft unter einer festen Adresse behalten möchte.
Ist das kostenlos?
Ja, ohne Grenzen bei Festen und Punkten.
Liste erstellen
Fünf Punkte, ein Link im Chat — und die Frage „Was wünschst du dir?“ ist bis zum nächsten Anlass geklärt. Die Adresse bleibt gleich, du kannst die Liste jederzeit ergänzen.