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HOCHZEIT

Eure Hochzeitsliste, damit nicht drei Toaster ankommen

Gästen einer Hochzeit fällt ein Geschenk selten leicht: Die einen fragen bei den Eltern nach, was fehlt, die anderen greifen sicherheitshalber zum Umschlag. Eine Liste löst genau das — konkrete Dinge, die ihr euch für die gemeinsame Wohnung wünscht, klar benannt statt geraten.

Die Liste in die Einladung einbauen

Ein Satz reicht: „Wer uns eine Freude machen möchte — hier ist unsere Liste“ mit dem Link. Die Adresse bleibt gleich, also könnt ihr sie in die digitale Einladung, in die Gästegruppe und in Nachrichten an beide Familien setzen — alle sehen dieselbe Liste, samt der Markierungen „vergeben“.

Am besten verschickt ihr sie sechs bis acht Wochen vorher: Größere Sachen werden dann noch rechtzeitig bestellt, und Gäste aus anderen Städten können in Ruhe entscheiden, was sie mitbringen.

Was in eure Hochzeitsliste gehört

  1. 1

    Größere Dinge mit Modell und FarbeStaubsauger, Küchengeräte, Geschirr. „Geschirrset in Grün“ versteht ein Gast sofort — „Geschirr“ allein nicht.

  2. 2

    Eine PreisspanneVon klein bis groß. So viele Gäste haben so viele Budgets, und jeder findet etwas Passendes.

  3. 3

    Nur, was ihr wirklich noch brauchtUnd „wichtig zu wissen“ ausfüllen: Küchenfarbe, Maße, wovon schon genug da ist. Gäste ohne eigenen Listenpunkt orientieren sich daran.

  4. 4

    Eine Liste für euch beideEine Person pflegt sie, ein Link. Zwei getrennte Listen teilen die Gäste auf und verdoppeln Geschenke.

Was Gäste sehen

Eine Liste mit Markierungen „vergeben“, ohne Namen. Ihr selbst seht diese Markierungen nicht — wer was schenkt, erfahrt ihr auf der Feier. Findet ein Gast nichts Passendes, kann er auf der Listenseite eine eigene Idee hinterlassen — die sehen andere Gäste, ihr nicht.

Ein teureres Geschenk, für das sich mehrere zusammentun, markiert einer von ihnen. Die anderen sehen „vergeben“ und sprechen sich untereinander ab.

Beispiele für Listenpunkte

  • Geschirrset in Grün
  • Heißluftfritteuse
  • Staubsauger, ein bestimmtes Modell
  • Grill, ein bestimmtes Modell
  • Wohnzimmerteppich, 160×230
  • Tischdecke
  • Brotbackform
  • Messerset
  • Ein Koffer
  • Guter Wein, eine bestimmte Sorte

Teils aus echten Listen, teils typischer Aufbau einer Hochzeitsliste. Weitere Ideen mit Begründung, für wen und warum, stehen auf der Seite Geschenkideen.

Keine Sammelkasse — eine Wunschliste

Diese Liste sammelt Dinge, keine Geldbeträge: Es gibt hier keine eingebaute Sammelkasse-Funktion, wie sie manche Hochzeitsportale anbieten. Wer euch lieber Geld schenken möchte, spricht das am besten direkt mit euch ab — die Liste selbst bleibt bei konkreten Wünschen mit klarer Beschreibung.

Häufige Fragen

Die Liste ist kostenlos — für dich und für alle, denen du sie schickst.

Können Gäste stattdessen Geld überweisen?

Für Geld gibt es hier keine eigene Funktion — die Liste ist für konkrete Wünsche gedacht. Wer lieber Geld schenken möchte, klärt das am besten direkt mit euch, zum Beispiel telefonisch oder persönlich.

Was, wenn ein Geschenk teuer ist und sich mehrere zusammentun?

Einer von ihnen markiert den Punkt, die anderen sehen „vergeben“ und sprechen sich ab. Ihr bekommt davon nichts mit.

Brauchen Gäste ein Konto?

Nein. Der Link öffnet sich im Browser, die Markierung geht ohne Anmeldung.

Wann sollten wir die Liste verschicken?

Zusammen mit der Einladung, sechs bis acht Wochen vorher. Punkte ergänzen geht auch später — die Adresse bleibt gleich.

Kostet das etwas?

Nein. Weder für euch noch für eure Gäste.

Liste erstellen

Fünf Punkte, ein Link im Chat — und die Frage „Was wünschst du dir?“ ist bis zum nächsten Anlass geklärt. Die Adresse bleibt gleich, du kannst die Liste jederzeit ergänzen.