Wunschliste zur Geburt, damit nicht drei Decken ankommen
Zur Geburt schenken alle gleichzeitig, und meist dasselbe: Decken, Bodys in Größe 56, Rasseln. Eine Liste mit Markierungen verteilt die Geschenke unter Familie und Freunden, und „wichtig zu wissen“ trägt Größen und das, wovon schon genug da ist.
So erstellst du eine Wunschliste zur Geburt
- 1
Trenn „jetzt“ und „in einem halben Jahr“Größen wachsen schneller, als Geschenke ankommen. Ein Punkt „Body Gr. 62–68“ ist in zwei Monaten nützlicher als Gr. 56.
- 2
Gib Größe und Jahreszeit an„Strampler Gr. 68, für den Herbst“ statt nur „Strampler“. Familie aus anderen Städten weiß sonst nicht, wann welche Größe passt.
- 3
Größere Dinge mit Modell und FarbeKinderwagen, Bettchen, Autositz. Teure Sachen werden oft von mehreren gemeinsam geschenkt: Einer markiert den Punkt, die anderen sehen „vergeben“ und sprechen sich ab.
- 4
Was schon da ist, unter „wichtig zu wissen“Dort auch Allergien, Lieblingsfarben und „keine Kuscheltiere mehr, bitte“ — das lesen auch die, die nicht nach der Liste schenken.
- 5
Auch Hilfe statt nur Dinge eintragen„Eine Stunde aufs Baby aufpassen, damit wir schlafen können“ oder „Essen für eine Woche liefern“ — in echten Listen stehen solche Punkte genauso oft wie Gegenstände.
- 6
Eine Person pflegt die ListeEin Link, er geht an beide Familien. Markierungen seht ihr nicht, doppelte Geschenke gibt es nicht.
Beispiel für eine Struktur
- Kinderwagen — Modell und Farbe
- Autositz Gruppe 0+
- Bettchen mit Matratze
- Babyphone
- Tragetuch oder Trage
- Flaschensterilisator
- Bodys Gr. 62–68, Baumwolle
- Strampler Gr. 68, für den Herbst
- Windeln, Größe 2
- Nachtlicht mit warmem Licht
- Bilderbuch fürs erste Jahr
- Eine Stunde aufs Baby aufpassen
Das ist ein Beispiel für den Aufbau, kein Standardpaket — jede Familie hat ihr eigenes „schon da“. Wie man Punkte formuliert, damit genau das ankommt, zeigt die Seite Geschenkideen.
Wochenbett, Taufe, erster Geburtstag
Dieselbe Liste funktioniert auch danach weiter: Die Adresse bleibt gleich, nur die Punkte ändern sich. Fürs Wochenbett Dinge für die ersten Wochen, zur Taufe das, was Patinnen und Paten schenken, zum ersten Geburtstag schon altersgerechtes Spielzeug. Familie muss nicht neu fragen — sie hat den Link.
Feiert ihr einen gemeinsamen Anlass mit mehreren Kindern oder einer größeren Gruppe, passt eine gemeinsame Liste für alle oft besser: Jeder schreibt seine eigenen Wünsche und sieht die der anderen.
Häufige Fragen
Die Liste ist kostenlos — für dich und für alle, denen du sie schickst.
Wann sollten wir die Liste verschicken: vor oder nach der Geburt?
Meist einen Monat vorher — größere Dinge sollten zur Geburt schon da sein. Man kann sie aber auch mit der Geburtsnachricht verschicken, die Adresse bleibt dieselbe.
Sieht die Familie, wer was genommen hat?
Untereinander ja, als „vergeben“, ohne Namen. Ihr nicht.
Wie viele Punkte sind sinnvoll?
Zehn bis fünfzehn sind praktisch: genug Auswahl, aber noch überschaubar.
Was, wenn jemand nicht von der Liste schenkt?
Kein Problem. Die Liste verhindert Dopplungen und Rätselraten, verbietet aber nichts anderes.
Braucht die Familie ein Konto?
Nein. Link öffnen, Punkt markieren, fertig.
Liste erstellen
Fünf Punkte, ein Link im Chat — und die Frage „Was wünschst du dir?“ ist bis zum nächsten Anlass geklärt. Die Adresse bleibt gleich, du kannst die Liste jederzeit ergänzen.